Shiba Inu barfen

Wie gelingt es, mit dem Shiba Inu zu barfen?

Bei dem Barfen handelt es sich um eine spezielle Ernährungsweise Deines Hundes, bei welcher der Vierbeiner keine gekochten Speisen zu sich nimmt. Der Sinn der Maßnahme besteht in einer naturnahen und artgerechten Fütterung des besten Freundes des Menschen, wobei die Gesundheit des Tieres an erster Stelle steht. Aufgrund seiner ursprünglichen Instinkte nimmt der Shiba Inu die Ernährungsform in der Regel ohne Probleme an.

Der japanische Rassehund gehört zu den auf natürliche Weise entstandenen Züchtungen, sodass seine Verdauung der des Wolfes gleicht. Um mit Deinem Shiba Inu zu barfen, fütterst Du dem Vierbeiner ausschließlich unbehandelte Lebensmittel. Hierbei spielen rohes Fleisch und frisches Gemüse eine wesentliche Rolle.

Shiba Inu barfen

Shiba Inu barfen – © Lilli – Fotolia.com

Wie funktioniert das Barfen?

Die Ernährungs-Methode mit der Abkürzung Barf eignet sich für fleischfressende Haustiere wie Hunde und Katzen. Dabei orientiert sich die Nahrung vorwiegend an dem Fressverhalten der Hunde, für welche die Experten das Barfen ursprünglich entwickelten. Um mit Deinem Shiba Inu zu barfen, achtest Du auf die Ernährung des Tieres und fütterst ihm ausschließlich ungekochte Lebensmittel, die mehr Nährstoffe für den Vierbeiner enthalten.

Speziell aus dem rohen Fleisch ziehen sich die besten Freunde des Menschen wichtige Zusatzstoffe für ihre Verdauung und die Knochen. Damit orientiert sich die Ernährungsform des Barfens an einer natürlichen Fütterung des Hundes, um dessen Gesundheit zu gewährleisten, ohne ihm dem Einfluss von Fremdstoffen auszusetzen.

 

Mit dem Shiba Inu barfen – Wie geht das?

Ursprünglich bedeutete die Abkürzung Barf „Born again raw feeders“, was übersetzt „neugeborene Rohfütterer“ heißt und als spöttische Bezeichnung gemeint war. Deren Schöpferin war die Kanadierin Debbie Tripp, die jedoch später Gefallen an der Ernährungsform für Tiere fand und den Begriff beibehielt. Diese Geschichte beschreibt die Autorin und Tierärztin Katja Sauer in ihrem Buch „B.A.R.F.-Bibel: Ein medizinischer Ratgeber“. In der heutigen Zeit verstehen Tierfreunde unter dem Kürzel Barf das „Bones and raw food“. In der Übersetzung bedeutet das: „Knochen und rohes Futter“.

Ebenso setzt sich die Bezeichnung „biologisch angemessenes rohes Futter“ durch. Hierbei steht die Gesundheit der Tiere aufgrund der natürlichen Ernährung im Vordergrund. Das Barfen mit dem Shiba Inu stellt für Dich in der Regel kein Problem dar. Bei dieser Ernährungs-Methode verzichtest Du auf die Gabe von gekochten oder anderweitig behandelten Lebensmitteln. Dein Hund erhält ausschließlich rohe Fleischstücke und Knochen, die über relevante Nährwerte für den Vierbeiner verfügen.

Speziell aus den Knochen bekommen die Tiere das Knochenmark, das die Gesundheit der besten Freunde des Menschen gewährleistet. Bei der Fütterung des Shiba Inu orientierst Du Dich an den Fressgewohnheiten von Wölfen und Wildhunden. Dein japanischer Rassehund erhält somit das rohe Fleisch von verschiedenen Schlachttieren wie:

  • Rindern,
  • Schafen.
  • Wild,
  • Hasen,
  • Gänsen
  • und Schweinen.

 

Speziell das Fleisch vom Rind eignet sich für das Barfen, da es eine Vielzahl von relevanten Nährstoffen enthält. Zusätzlich sorgt die Struktur der Fleischstücke für die Besserung der tierischen Zahngesundheit. Hierbei kaut Dein Vierbeiner länger an dem sehnigen Fleisch, wodurch es zu einem Training der Kiefermuskulatur kommt. Aufgrund des daraus resultierenden Kauspaßes nimmt der Shiba Inu die Ernährungsform des Barfens mit Vorliebe an.

 

Bei dem Barfen spielen Vitamine eine Rolle

Um mit Deinem Shiba Inu zu barfen, verfütterst Du nicht ausschließlich Fleisch, Knochen und Innereien. Stattdessen kümmerst Du Dich darum, dass der Vierbeiner ausreichend Vitamine erhält, die das Immunsystem des Hundes stärken. Die Zusatzstoffe erhält der Vierbeiner aus frischem Gemüse, Obst und speziellen Futtermischungen, die verschiedene Getreidearten enthalten. Somit gewährleistest Du, dass der beste Freund des Menschen ausreichend Kohlenhydrate und die Vitamine A, B und C zu sich nimmt.

Gemüse und unterschiedliche Obstsorten erhalten bei dem Barfen einen hohen Stellenwert, gelten aber nicht als Hauptbestandteil der Nahrung. Stattdessen achtest Du darauf, dass der Shiba Inu bei jeder Mahlzeit ausreichend Frischfleisch bekommt. Die Fleischsorten variierst Du, um dem Hund verschiedene geschmackliche Eindrücke zu vermitteln. Dabei nehmen die Beilagen wie Früchte und Getreide ausschließlich ein Viertel der gesamten Nahrungsmenge ein. Hältst Du Dich an die Angaben, stellt das Barfen mit dem Shiba Inu keine Schwierigkeit dar.

Bei den Zusätzen für das Fleisch wählst Du abhängig von den Bedürfnissen Deines Vierbeiners die geeigneten Mengen. Besteht Dein Ziel in einer Gewichtszunahme, die vorrangig bei Welpen Relevanz erhält, mengst Du dem Fleisch mehr Getreide bei. Hierbei informierst Du Dich bei dem Züchter oder dem Tierarzt, welche Getreidearten sich für die Fütterung des Hundes eignen. Braucht das Tier dagegen eine Stärkung für das Immunsystem, mischst Du mehr Gemüse zwischen die Fleischbrocken und die Innereien. Dabei besteht die Notwendigkeit, dass der beste Freund des Menschen jeden Tag ausreichend Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate einnimmt.

 

Welche Vor- und Nachteile weist das Barfen auf?

Aufgrund seiner ursprünglichen Rasse profitiert der Shiba Inu von der Ernährungs-Methode des Barfens. Aus den frischen und ungekochten Lebensmitteln erhält das Tier Nährstoffe, die in gekauftem Hundefutter oder bearbeiteten Speisen nicht existieren. Zusätzlich schont die Ernährungsform die Verdauung des Vierbeiners, da sie sich an dem Fressverhalten von Wildtieren orientiert. In den gängigen Futtermitteln aus dem Geschäft befinden sich zu großen Teilen Getreide-Arten, die bei Hunden zu Verstopfung oder Durchfall führen.

Jedoch benötigst Du ausreichend Zeit, um bei dem Barfen für die notwendigen Nährstoffe für den Shiba Inu zu sorgen. Dabei kaufst Du dem Rassehund verschiedene, frische Fleischstücke, die Du zeitnah verbrauchst, um dem Entstehen von Salmonellen vorzubeugen. Gelangen diese Keime in den Darm des Hundes, leidet der beste Freund des Menschen unter Krämpfen und Durchfall.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Vierbeiner die Salmonellen ausscheidet, wodurch gesundheitliche Komplikationen für das Tier entstehen. Das Ergebnis veröffentlicht eine im Jahr 2007 veröffentlichte Studie mit dem Titel „The risk of salmonellae shedding by dogs fed Salmonella-contaminated commercial raw food diets“. Daher erhält das frische Fleisch bei der Barf-Ernährung Priorität. Alternativ besorgst Du dem Shiba Inu kommerzielle Produkte aus den entsprechenden Geschäften.

 

Dabei achtest Du darauf, dass auf den Verpackungen die Bezeichnung Barf steht. Des Weiteren liest Du Dir die Inhaltsstoffe durch, um deren Eignung für die besondere Ernährungsform zu kontrollieren. Auf die Weise sorgst Du für die Gesundheit Deines Vierbeiners.

 

Quellen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1716752/

Buch: B.A.R.F.-Bibel: Ein medizinischer Ratgeber – Dr. med. vet. Katja Sauer

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