Shiba Inu Fellpflege und Tipps zum Trimmen

Der Pflege-Aufwand bei dem Shiba Inu

Der mittelgroße Shiba Inu kommt ursprünglich aus Japan. Er verfügt über ein dichtes Fell mit einer flauschigen Unterwolle. Damit das Haarkleid Deines Hundes nicht verfilzt, bürstest Du es mehrmals täglich. Aus diesem Grund stellt die Fellpflege des Shiba Inu einen großen Zeitaufwand dar. Das Tier bevorzugt kühlere Temperaturen. Damit es an heißen Sommertagen nicht schwitzt, erhält das Trimmen des Shina Inu eine hohe Priorität. Auf diese Weise entfernst Du abgestorbene Haare aus dem Fell. Dein Haustier genießt diese Zuwendung.

 Fellpflege

Shiba Inu bürsten © CALLALLOO CANDCY

Was gehört zu der Fellpflege?

Die Fellpflege des Shiba Inu nimmt bei der Haltung einen hohen Stellenwert ein. Aufgrund seines langen Haarkleids benötigt der Vierbeiner einen täglichen Pflege-Aufwand. Vorwiegend spielt das regelmäßige Bürsten eine große Rolle. Das Fell der anerkannten Hunderasse präsentiert sich dick und strapazierfähig. Unter dem drahtigen Deckhaar befindet sich die weiche Unterwolle. Speziell diese flauschigen Härchen verknoten schnell. Bürstest Du sie nicht täglich durch, verfilzt das Fell Deines Haustiers.

Ein verfilztes Haarkleid führt dazu, dass der Shiba Inu schneller schwitzt. An die Haut gelangt wenig Luft, sodass sich hier Bakterien sammeln. Im schlimmsten Fall entstehen Entzündungen und Ekzeme. Ebenso gehört gelegentliches Baden zu der Fellpflege des Shiba Inu. Wenigstens einmal im Monat säuberst Du auf diese Weise den Vierbeiner. Dieser beste Freund des Menschen bewegt sich bei Wind und Wetter in der Natur. Daher gelangen Schmutzpartikel in den Pelz. Kratzt sich das Tier aus diesem Grund häufiger, entstehen im gleichen Fall Hautreizungen.

Von dem regelmäßigen Bürsten abgesehen, zeigt sich die Fellpflege Deines Haustiers anspruchslos. Das härtere Deckhaar weist Wasser ab, sodass kaum Feuchtigkeit an die Unterwolle gelangt. Zudem präsentiert sich der Shiba Inu als reinlicher Hund. Er kümmert sich ausgiebig um sein Fell und säubert es beinahe katzenhaft. Einen weiteren Vorteil bei der Pflege dieses Hundes stellt sein geringer Eigengeruch dar. Das unterscheidet den Vierbeiner von anderen Hunderassen. Selbst im nassen Zustand verströmt Dein Haustier keinen unangenehmen Geruch.

Der Shiba Inu besitzt ein glänzendes Fell

Das Fell des Shiba Inu stellt einen besonderen Blickfang dar. Laut der festgelegten Rassestandards zeigt es die Farben:

  • Rot,
  • Rot-Sesam,
  • Schwarz-Sesam,
  • Sesam und
  • Schwarzloh.

Dabei verfügen die Tiere ausnahmslos über weiße Stellen am Kopf, an der Brust und dem Bauch. Zudem zeigen sich die helleren Areale im Pelz an der Unterseite der Rute und den Läufen. In jedem Fall glänzt das dichte Fell des japanischen Rassehundes. Durch das Bürsten erhältst Du diesen Glanz. Gleichzeitig gibt es Dir die Möglichkeit, Deinen Hund auf Parasiten oder Wunden zu untersuchen. Um einfach durch die dichte Unterwolle zu gelangen, nutzt Du eine Hundebürste mit harten Zacken. Diese kämmt auch kleinste Knötchen aus dem Pelz.

Zusätzlich bringt das Bürsten dem Vierbeiner gesundheitliche Vorteile. Die harten Zinken der Bürste wirken auf der Haut wie eine Massage. Somit regst Du mit der Fellpflege gleichzeitig die Durchblutung des Hundes an. Der Stoffwechsel der Haut verbessert sich. Daher wachsen neue Härchen gesund nach und bilden ein dichtes, glänzendes Haarkleid. Neben dem Bürsten spielt das Trimmen des Shina Inu eine wesentliche Rolle bei der Pflege.

 

Warum erhält das Trimmen Relevanz?

Um den Shina Inu zu trimmen, benutzt Du keine Schermaschine. Diese Geräte trennen ausschließlich das Fell kurz über der Haut ab. Beim Trimmen zupfst Du jedoch abgestorbene Haare aus der Haut Deines Hundes. Dies erhält Priorität, damit das Fell gesund und dicht bleibt. Bleiben die abgestorbenen Haare bestehen, wachsen sie unter Umständen in die Haut des Vierbeiners ein. Dies führt zu Juckreiz. Zudem entstehen auf diese Weise Entzündungen. Da sich unter dem Pelz die Hitze staut, heilen diese ausschließlich langsam ab.

Weiterhin dünnst Du mit dem Trimmen das Fell Deines Haustiers aus. Auf diese Weise gelangt Sauberstoff an die Haut des Hundes. Zudem bekommen nachwachsende Härchen mehr Platz. Das Trimmen unterbindet bei dem Shiba Inu das verstärkte Schwitzen. Auch die vermehrte Transpiration führt zu Reizungen der Epidermis. Des Weiteren sammeln sich Bakterien unter dem Fell. Um das zu vermeiden, stellt das Ausdünnen des Hundehaars eine Notwendigkeit dar.

Wann Du Deinen Shiba Inu trimmst, entscheidest Du selbstständig. Den optimalen Zeitpunkt erkennst Du an seinem Verhalten. Kratzt er sich vermehrt, untersuchst Du zunächst Deinen Hund auf tote Haare oder Parasiten im Fell. Zusätzlich fallen die Härchen ab einem bestimmten Zeitpunkt stark aus. Dies ist der Fall, wenn sich zu viele abgestorbenen Haare in der Haut befinden. Der daraus resultierende Juckreiz führt zu einem beeinträchtigten Wohlbefinden Deines Haustiers.

Um den Shiba Inu zu trimmen, nutzt Du ein Trimm-Messer. Dieses ziehst Du durch das dichte Fellkleid Deines Hundes. In dem Messer verfangen sich die Haare des Vierbeiners. Abgestorbene Härchen lösen sich leichter aus der Haut und bleiben in dem Gerät hängen. Um ausschließlich wenig gesunde Hundehaare zu entfernen, führst Du das Trimm-Messer mit leichtem, gleichmäßigen Druck. Diese Behandlung bereitet dem Hund keine Schmerzen. Vielmehr genießt er Deine Aufmerksamkeit.

 

Du trimmst den Hund nach dem Fellwechsel

Bei vielen langhaarigen Hunden zeigt sich der Fellwechsel deutlich. In dieser Zeit verliert das Tier zahlreiche Haare. Durch seine dichte Unterwolle verfügt der Shiba Inu über ein flauschiges Haarkleid. Am Ende des Winters schwitzt der japanische Rassehund vermehrt. Hier findet der stärkste Fellwechsel statt. Die Haare beginnen büschelweise auszufallen. Dabei besteht für Dich kein Grund zur Sorge. Achte darauf, wann der Haarverlust endet. Zu diesem Zeitpunkt trimmst Du den Shiba Inu.

Der Fachbegriff für das Trimmen lautet Stripping. Nach dem Fellwechsel erhält es Relevanz, um totes Gewebe zu entfernen. Dies besteht als Notwendigkeit, damit das dünnere Sommerfell problemlos nachwächst. Ohne die Behandlung verfilzen die Haare. Auf lange Sicht verliert das Fellkleid Deines Hundes auf diese Weise seinen Glanz. Zudem zeigen sich im schlimmsten Fall lichte Stellen. Das Fell bildet bei Tieren das äußerliche Anzeichen für Gesundheit. Daher achtest Du darauf, es artgerecht und regelmäßig zu pflegen.

Des Weiteren bürstest Du den Shiba Inu zur Zeit des Fellwechsels vermehrt. Damit pflegst Du Deinen Hund und bewahrst gleichzeitig die Wohnung vor herumfliegenden Haaren. Die dichte Unterwolle verfängt sich andernfalls an Textilien und Möbeln. Um eine optimale Fellpflege des Vierbeiners sicherzustellen, existieren nützliche Tricks. Beispielsweise verabreichst Du Deinem Hund von Zeit zu Zeit Leinsamenöl. Dieses träufelst Du über das Futter des Haustiers. Das Öl macht das Haarkleid des Rassehundes geschmeidig und glänzend.

 

Die Fellpflege des Shiba Inu in der Zusammenfassung

Bei der Fellpflege des Shiba Inu erhält das regelmäßige Bürsten Priorität. Der Vierbeiner verfügt über dichtes Fell mit einer dicken Unterwolle. Ohne die notwendige Pflege verfilzt das Haarkleid des Hundes. Auf diese Weise entstehen Juckreiz und Entzündungen. Auch das Trimmen spielt bei der Pflege des japanischen Rassehundes eine wesentliche Rolle. Mithilfe eines Trimm-Messers entfernst Du abgestorbene Haare aus der Haut. Neue Härchen wachsen somit gesund und kräftig nach.

 

weiterlesen:

Shiba Inu barfen

Shiba Inu barfen

Wie gelingt es, mit dem Shiba Inu zu barfen? Bei dem Barfen handelt es sich um eine spezielle Ernährungsweise Deines Hundes, bei welcher der Vierbeiner ...