Shiba Inu Ernährung – Barfen, Frischfeisch oder Trockenfutter?

Welche Ernährung braucht der Shiba Inu?

Die Ernährung des Shiba Inu basiert überwiegend auf frischem Fleisch. Verwende bevorzugt Rindfleisch, um den täglichen Bedarf Deines Hundes zu decken. Frischfleisch enthält wichtige Nährstoffe, die Dein Haustier für ein gesundes Leben braucht. Ebenso erhalten Vitamine und Mineralien einen hohen Stellenwert. Um die Ernährung des Shiba Inu mit diesen Produkten zu ergänzen, verwendest Du frisches Gemüse. Bei der ursprünglich aus Japan stammenden Hunderasse eignet sich die Ernährungs-Methode „Barf“. Hierbei verzichtest Du komplett auf fertiges Hundefutter.

Futter, Barfen Shiba Inu

Gesunder Hund – der Shiba Inu © ots-photo, Fotolia

Was bedeutet „Barf“ für den Shiba Inu?

Barf oder das Barfen bezeichnet eine biologische und artgerechte Rohfütterung. Der Shiba Inu gehört zu einer alten und ursprünglichen Hunderasse. Daher bietet sich diese Ernährungs-Methode bei Deinem Haustier an. Bei dem Barfen verzichtest Du komplett auf fertiges Hundefutter aus dem Geschäft. In diesen Produkten befinden sich zahlreiche Kohlenhydrate in Form diverser Sorten Getreide. Diese beeinflussen die Verdauung Deines Vierbeiners negativ. Der Organismus des Hundes produziert vermehrt Enzyme, um es zu zersetzen.

Das führt dazu, dass der Hund unter Blähungen und Durchfall leidet. Zudem sorgen die Kohlenhydrate für massives Übergewicht bei dem sportlichen Shiba Inu. In dessen Folge schmerzen die Gelenke und Bewegungsunlust macht sich breit. Zusätzlich beeinträchtigt der Zustand die Knochenstruktur des Vierbeiners negativ. Um diese Konsequenzen zu vermeiden, ernährst Du Dein Haustier vorwiegend mit frischer, roher Kost. Der Vorteil dieser Ernährung des Shiba Inu besteht in der stetigen Kontrolle. Du weißt exakt, welche Nahrungsmittel Du Deinem Hund vorsetzt.

Dabei achtest Du darauf, den japanischen Rassehund kontinuierlich mit den gleichen Futtermengen zu ernähren. Hunde stellen Gewohnheits-Tiere dar. Sie bevorzugen einen geregelten Ablauf und festgelegte Fresszeiten. Die Menge des Futters bleibt ebenfalls gleich, um den Tagesbedarf des Vierbeiners zu decken. Beim Barfen entscheidest Du, welche Zusatzstoffe Du dem Hund zuführst. Vorwiegend im Winter kombinierst Du beispielsweise das frische Fleisch mit vitaminreichem Gemüse.

 

Der Shiba Inu braucht frische Nahrung

Bei der Ernährungs-Methode Barf spielen Obst und Gemüse eine große Rolle. Daher integrierst Du diese Lebensmittel in das Futter Deines Hundes. Frisches Fleisch bleibt die Hauptkomponente der Ernährung. Dein Augenmerk liegt auf der Frische der Speisen. Wie Gemüse verliert Fleisch beim Kochen wichtige Nährstoffe, die der Shiba Inu benötigt. Daher verfütterst Du es roh an Dein Haustier.

Bei älterem Fleisch besteht die Gefahr, dass Dein Hund Salmonellen bekommt. Zudem treten bei dem Tier unter Umständen Magenkrämpfe auf. Gemüse und Obst helfen Deinem besten Freund, die Nahrung zu verdauen. Ebenso benötigt der Vierbeiner die Vitamine für ein gesundes Leben. Gemüse, beispielsweise Erbsen und Möhren, mischt Du dem Shiba Inu gekocht unter das Futter. Auf diese Weise verdaut der Hund die Speisen leichter.

Bei der Ernährung des Shiba Inu verzichtest Du auf rohe Kartoffeln oder Zwiebeln. Beide Lebensmittel reizen den Magen des japanischen Rassehundes. Barfst Du Dein Haustier, beeinflusst Du seine Gesundheit positiv. Zusätzlich nimmt der Hund die ursprüngliche Fütterung mit Vorliebe an. Bei der Ernährung des Shiba Inu kontrollierst Du das Gewicht Deines Vierbeiners.

 

Wie fütterst Du den Shiba Inu-Nachwuchs?

Einen Shiba Inu kaufst Du in der Regel bei einem Züchter. Bei diesem informierst Du Dich über die Fütterung der Welpen. Merke Dir, welche Futtermarke er verwendet. Sobald Du Deinen Hund in die Wohnung holst, verfütterst Du dieselbe Marke. Diese Kontinuität braucht der Shiba Inu, um sich in seinem neuen Zuhause einzugewöhnen. Zusätzlich führt eine andere Futtermarke unter Umständen zu Magenbeschwerden.

Fütterst Du den Shiba Inu bereits im Welpen-Alter nach der Ernährungs-Methode Barf, beachtest Du einige Faktoren. In den ersten Wochen verfütterst Du ausschließlich Speisen breiiger Konsistenz. Beispielsweise pürierst Du das Fleisch samt dem Gemüse. Damit erleichterst Du dem kleinen Hund die Nahrungsaufnahme. Bei der Ernährung des Shiba Inu steht von Zeit zu Zeit eine geschmackliche Abwechslung im Vordergrund. Verfütterst Du ausschließlich eine Fleischsorte, verliert der Vierbeiner schnell das Interesse.

Fügst Du dem Fleischbrei Honig zu, begeistert der süße Geschmack Dein Haustier. In Maßen stellt auch gekochter Reis kein Problem für den Rassehund aus Japan dar. Hierbei achtest Du darauf, die kohlenhydratreiche Kost nicht zu oft zu füttern. Die Welpen nehmen schnell zu und leiden unter dem Übergewicht gravierender als die erwachsenen Tiere. Ebenso droht dem besten Freund des Menschen bei zu vielen Kohlenhydraten eine Magenumdrehung.

Ab dem sechsten Lebensmonat reduzierst Du die Futtermenge von fünf auf zwei Mahlzeiten täglich. Der beinahe ausgewachsene Shiba Inu benötigt weniger Nahrung. Die Tagesportion beträgt in der Regel 100 bis 120 Gramm. Manche Tiere bevorzugen statt frischem Fleisch Trockenfutter. Jedoch führt der knackige Snack schnell zu einer Dehydrierung. Daher achtest Du darauf, dass stets frisches Wasser für Dein Haustier bereitsteht. Alternativ mischst Du das trockene Futter mit wenig Flüssigkeit, damit es an Feuchtigkeit gewinnt.

Bei der Ernährung Deines Vierbeiners achtest Du auf hochwertige Produkte. Proteine und Fette stellen die Nahrungsgrundlage des Shiba Inu dar. Gemüse, Obst und Getreide fungieren einzig als Beilagen. In einigen Fällen kommst Du um eine Umstellung der Ernährung Deines Hundes nicht herum. Dies geschieht beispielsweise, wenn das Tier ein Lebensmittel nicht verträgt. Bei der Umstellung der Ernährung gehst Du langsam und geduldig vor. Wechselst Du von heute auf morgen das Futter, steht der Shiba Inu unter Stress.

In diesem Fall verweigert er die Nahrungsaufnahme oder erbricht sich nach dem Fressen. Verträgt der beste Freund des Menschen sein Futter, bleibt die Ernährung bis zum achten Lebensjahr des Hundes gleich. In dieser Zeit benötigt der Vierbeiner keine Veränderung der Futtermenge. Ab dem achten bis neunten Jahr bemerkst Du, dass Dein Haustier bei gleichbleibender Ernährung Fett ansetzt. Dies bedeutet: Der Rassehund braucht weniger Nährstoffe.

Ältere Tiere kommen problemlos mit kleineren Futter-Rationen aus. Fütterst Du dennoch eine große Menge, führt dies zu:

  • einer Herzverfettung,
  • Beschwerden der Gelenke,
  • brüchigen Knochen,
  • Übergewicht
  • und Leber-Krankheiten.

 

Die Ernährung des Shiba Inu zusammengefasst

Der ursprünglich aus Japan stammende Shiba Inu gehört einer alten Rasse an. Daher eignet sich für ihn die Ernährungs-Methode Barf. Hierbei fütterst Du dem Tier ausschließlich frisches Fleisch und Gemüse. Beides enthält wichtige Nährstoffe, die Dein Haustier für ein gesundes Leben benötigt. Bei der Ernährung des Shiba Inu kommt es auf die richtige Dosierung an. Der Vierbeiner neigt zu Übergewicht. Daher achtest Du darauf, ihm wenig Kohlenhydrate zuzuführen. Setzt der Hund zu viel Fett an, verfettet sein Herz.

 

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