Shiba Inu als Familienhund für Kinder geeignet

Eignet sich der Shiba Inu als Familienhund?

Der aus Japan stammende Shiba Inu ist ein stolzer Hund von hoher Intelligenz. Daher stellt der Hund einen treuen und selbstbewussten Begleiter dar, der eine Schwäche seiner Besitzer nicht akzeptiert. Überlegst Du Dir, den Shiba Inu als Familienhund zu halten, solltest Du Erfahrungen im Umgang mit Hunden besitzen. Durch eine konsequente Erziehung und Haltung beweist der von der FCI anerkannte Rassehund seinen Wert als Beschützer. Gleichzeitig stellt der kinderliebe Shiba Inu einen zuverlässigen Spielgefährten für Deine Kleinen dar.

Wesen des Shiba

Charakter des Shiba Inu © brusnikaphoto – fotolia

Der Shiba Inu als Familienhund – das Fazit

Beim Shiba Inu – kurz Shiba genannt – handelt es sich um eine ursprünglich aus Japan stammende Hunderasse. Das Tier verfügt über eine starke genetische Nähe zu dem Stammvater aller Hunde, dem Wolf. Demnach besitzt der Shiba Ur-Instinkte und ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Im Gegensatz zu anderen Haustieren ordnet er sich seinem Besitzer nicht bedingungslos unter. Stattdessen beachtet er die Führungsqualitäten seiner Familienmitglieder. Verhalten sich diese konsequent, stellt der Shiba Inu einen Familienhund, der sich durch Loyalität auszeichnet, dar.

Der japanische Rassehund besitzt ein wölfisches Wesen

Einen unkomplizierten Schoßhund holst Du Dir mit dem cleveren Shiba Inu nicht ins Haus. Stattdessen ist er ein charakterfester Begleiter, der über wölfische Instinkte verfügt. Die von der FCI anerkannte Hunderasse entstammt keiner Züchtung, sondern entwickelte sich auf natürliche Weise. Dadurch prägten sich die starken Triebe des Haustiers. Ebenso wie der Akita besitzt dieser eine genetische Nähe zu dem Wolf. Das belegt die Veröffentlichung „Genetic Structure of the Purebred Domestic Dog“.

Die im Mai publizierte Studie vergleicht die urtümlichen Rassen mit dem Stammvater der Hunde, dem Wolf. Hierbei zeigt sich der unabhängige Charakter des japanischen Tiers. Dennoch eignet sich der Shiba Inu als Familienhund. Sucht er sich eine Bezugsperson aus, bleibt er in deren Nähe und versucht gleichzeitig, sie zu beeindrucken. Des Weiteren ist der Rassehund kinderlieb und anhänglich. Daher erweist er sich als zuverlässiges und vertrauenswürdiges Familienmitglied. Er nimmt seine Aufgabe als Beschützer seines Rudels akribisch wahr und misst Ablenkungen keine Bedeutung bei.

Fremden gegenüber benimmt sich der Shiba Inu in der Regel misstrauisch. Er verteidigt sein Revier eifersüchtig und sieht auch Deine Kinder als seine Schutzbefohlenen an. Aus dem Grund bereichert er tierfreundliche Familien mit seinem liebenswerten und loyalen Wesen. Andere Haustiere akzeptiert der Hund in der Regel ausschließlich mit Schwierigkeiten. Er ordnet sich nicht eigenständig unter, sondern verfügt über einen Hang zur Dominanz.

 

Der Shiba Inu – ein liebenswerter Spielgefährte für Deine Kinder

Für Kinder eignet sich der gut erzogene Rassehund aus Japan als Spiel- und Schmusegefährte. Hierbei beweist er seinen Wert als zuverlässiges Mitglied der Familie. Aufmerksam beobachtet er Deine Sprösslinge und wehrt eventuelle Gefahren vehement ab. Aufgrund seiner Impulsivität wirkt der Hund auf den ersten Blick aggressiv. Jedoch handelt es sich hierbei um einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, dem das Tier in jeder Situation nachgeht. Als Hüter von Haus und Hof macht der Shiba Inu eine gute Figur. Er eignet sich nicht als Ersthund.

Als Halter ohne Erfahrung im Umgang mit Hunden, stellt der Shiba Inu als Haustier keine gute Wahl dar. Mit seinem unabhängigen und selbstsicheren Charakter erkennt er Schwächen seiner Besitzer augenblicklich. Diese nutzt er aus, um seinen Willen durchzusetzen. Ausschließlich mit gefestigten Kenntnissen in der Hundeerziehung gelingt es, ihm Eigenheiten abzugewöhnen. Die ursprüngliche Hunderasse gilt als bedingt erziehbar, was vorrangig aus ihrer Dickköpfigkeit resultiert.

Das bedeutet in keinem Fall, dass das Haustier ein Risiko für Deine Kinder darstellt. Der Shiba Inu stellt einen kinderlieben Begleiter dar. Den Kleinen gegenüber benimmt er sich vorsichtig und gibt auf ihr Wohlergehen Acht. Allerdings neigt das Tier zu einem dominanten Verhalten. Das bedeutet, dass er seinen Kopf durchzusetzen versucht und seinen Willen mit Vehemenz verteidigt. Speziell bei jungen Schützlingen besteht die Gefahr, dass der japanische Rassehund sie zu Boden reißt. Das geschieht nicht aus Bösartigkeit.

Bei größerem Nachwuchs besteht die Option, allein mit dem Shiba Inu spazieren zu gehen. Ebenfalls gilt es hierbei zu beachten, dass das Haustier zu einem eigenständigen Benehmen neigt. Selbst bei banalen Entscheidungen ordnet sich der Vierbeiner nicht selbstverständlich unter. Es lohnt sich, Deinen Sprösslingen ein konsequentes Verhalten dem Shiba Inu gegenüber beizubringen. Auf diese Weise bekommen sie mit dem charakterfesten Familienmitglied keine Probleme.

 

Als vorteilhaft erweisen sich die positiven Charakterzüge des Hundes:

  • Neugier,
  • Verspieltheit,
  • Liebenswürdigkeit,
  • Aufmerksamkeit
  • und Zuverlässigkeit.

 

Übersetzt bedeutet der Name des Haustiers „kleiner Hund“. Trotzdem handelt es sich beim Shiba Inu nicht um einen Schoßhund. Beachten Deine Kinder die Besonderheiten des Hundes, kommen sie gut mit ihm zurecht.

 

weiterführend:

http://science.sciencemag.org/content/304/5674/1160

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